Zahnchirurgie

Als Zahnchirurgie (zahnärztliche Chirurgie, Oralchirurgie) bezeichnet man Operationen, die die Zähne, den Kiefer oder die Weichgewebe in der Mundhöhle betreffen. Es gibt unterschiedliche zahnärztliche Eingriffe wie Extraktionen, operative Entfernungen von Zähnen, Weisheitszähnen und Wurzel-resten sowie Wurzelspitzenresektionen oder die operative Entfernung von Zysten der Kiefer oder Implantationen.

Weisheitszähne

Weisheitszähne nennt man die hinten stehenden Zähne im Ober- und Unterkiefer. Bei vollständigem Durchbruch in der korrekten Position (meist zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr) und ausreichendem Platzangebot im Kiefer können die Weisheitszähne auch nützliche sein. Ist dies jedoch nicht der Fall, muss ihre Entfernung (Extraktion) vorgenommen werden. Ziehen kann man nur die Weisheitszähne die bereits die Mundhöhle durchgebrochen haben. Wenn die Weisheitszähne jedoch teilweise oder ganz eingeschlossen sind, kann man sie nicht ziehen,sie müssen dann in kleinen Operationen chirurgisch entfernen werden. Je älter man ist, desto schwieriger wird der Eingriff. Um Komplikationen zu vermeiden, sollte man daher nicht zu lange damit warten.


Warum sollte man die Weisheitszähne ziehen?

Die vier Zähne, Weisheitszähne, können viele Problemen verursachen:

  • Stockung der Zähne wegen Platzmangel
  • Man kann sie nur schwer erreichen, daher verderben sie leichter, und die Wahrscheinlichkeit einer kariösen Erkrankung ist größer.
  • Sie entzünden sich oft, sie können eine Mundsperre verursachen oder eine Zyste kann entstehen
  • Brücken können daran nicht fest gemacht werden.
  • Sind sie schwer erreichbar, daher ist eine Füllung schwierig
  • Wurzelbehandlungen sind nicht möglich, weil sie 2 bis 4 Wurzeln oder Kanäle haben.
  • Sie sind nicht wichtig und haben keine wichtige Funktion.

Diese Zähne verursachen  Probleme, in 9 von 10 Fällen wird empfohlen diese Zähne entfernen zu lassen. Unsere Zahnärzte machen es mit lokaler Betäubung.

Im Allgemeinen kann man das mit Zahnziehen lösen, nur in seltenen Fällen ist ein mundchirurgischer Eingriff notwendig.

 

Die operative Weisheitszahnentfernung

Die operative Weisheitszahnentfernung ist abhängig von der jeweiligen Schwere des Eingriffes Sie kann in lokaler Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Nach Entfernung wird die Wunde vernäht, der Patient erhält Medikamente und wird, wenn möglich, angehalten den Bereich ca. 3 Tage zu kühlen. Nach einer Woche erfolgt die Entfernung der Nähte. Bei einem guten Heilungsverlauf in der Mundhöhle sind Komplikationen sehr selten.

 

Zahnentfernung

Zahn ziehen, Zahn OP

Ein Zahn, der trotz aller Erhaltungsversuche nicht gerettet werden kann oder eine kieferorthopädische Behandlung machen bei starkem Platzmangel eine Zahnentfernung notwendig. Die Entfernung ist eine zahnärztliche Routine-Operation.

Warum muss der Zahn entfernt werden?

  • Ein vernachlässigter kariöser Zahn und seine erkrankte Umgebung führen meist dahin, dass der Zahn gezogen (entfernt) werden muss. Durch den abgestorbenen Zahn kann eine Infektion über die Wurzel den Knochen infizieren und zur Entzündung führen. Das hat zur Folge, dass das, den Zahn umhüllende Gewebe geschwächt wird und sich der Zahn lockert. Jedes  Aufbeißen ist von Schmerz begleitet. Die Entzündung kann in einigen Fällen zu Anschwellungen und Fieber sowie zu Problemen im Oberkiefer oder der Nebenhöhlen führen.
  • Die Entfernung eines Zahnes ist notwendig, wenn dieser eine dauerhafte Entzündung verursacht. Eine solche Entzündung bildet um den Zahn herum eine Vereiterung, die auf der Röntgenaufnahme zu sehen ist.
  • In einigen Fällen müssen auch gesunde Zähne entfernt werden z. B. bei Zahnkorrekturen (Zahnspange). Oder ein Backenzahn, der zwischen dem Weisheitszahn eingekeilt ist. Oder bei Planung eines Zahnersatzes.
  • Das geschwächte Zahnfleisch kann durch Zahnstein zurückweichen , der Zahn fängt an zu wackeln da das Zahnfleisch den Zahn nicht mehr richtig umhüllt. Bakterien können an die Wurzel gelangen und Entzündungen verursachen.

 

Was nach einer Zahnziehung oder Zahn OP (Zahnoperation) zu tun ist?

  • Ein leichtes Nachbluten aus der Wunde für 12 bis 24 Stunden ist normal und bedarf keiner Behandlung.
  • Um die Blutung zu stoppen, drücken Sie bitte ein sauberes (möglichst abgekochtes) Stofftaschentuch auf die Wunde und beißen 20 Minuten lang zu.
  • Spülen Sie bitte nicht ständig den Mund aus, dies beeinträchtigt die Wundheilung, da u. U. das Blutgerinnsel aus der Wunde gespült wird.
  • Nach zwei Tagen sollte man nach dem Zähneputzen den Mund mit Corsodyl® oder Curasept®  täglich 2-3 Mal ausspülen.
  • Meiden Sie warme Getränke und Speisen sowie wärmende Umschläge unmittelbar nach dem Eingriff.
  • Schonen Sie sich 7-8 Tagen nach der Behandlung und vermeiden Sie körperliche Belastungen.

 

Wurzelspitzenresektion

Der Eingriff bedeutet, die Wurzelspitze für die Erhaltung des Zahnes zu entfernen. Solche Zähne sollten immer mit einer Wurzelfüllung versorgt werden.

 

Warum, und in welchen Fällen braucht man Wurzelspitzenresektion?

Das Zurückgehen einer zystenmäßigen Veränderung um die Wurzelspitze der abgestorbenen Zähne herum ist nicht zu erwarten. In diesem Fall ist die beste Lösung: Wurzelspitzenresektion.

Über Uns

Die Klinik mit ihrem professionellen Team von Spezialisten dient Ihrer maximalen Zufriedenheit. Die Worte „thermal” und „dental” sichern den Namen der Marke und garantieren die fachspezifische Verbundenheit für die qualitätvolle Versorgung. Neben unseren Dienstleistungen bieten wir die modernsten Ausrüstungen, perfekte Vesorgung und Organisiation an, die das Fundament der ThermalDent bilden!

ISO 9001:2008
Dieses Zertifikat ist gültig für die folgenden Produkt- oder Dienstleistungsbereiche:
Grundzahnplege, Zahnplege, Mundchirurige, Kinderzahnheilkunde.

 

 

Fallbeispiele

Ein 64 jähriger Patient litt unter dem herausnehmbaren Zahnersatz, der im Oberkiefer wackelte, schlecht aussah und beim Kauen nicht seiner Funktion nach kahm. Nach Erhalt von Implantaten konnte der Patient zu seinen früheren Essgewohnheiten zurückkehren.

Die 52-jährige Patientin erschien mit einer schlechten Okklusion, nicht Zusammenpassen der Ober- und Unterkieferzähne, sowie mit dem Wunsch nach einen festsitzendem Zahnersatz. Zum Ersatz, des fehlenden Seitenzahnes wurde, ein Implantat gesetzt und diese mit einer keramischen Krone versehen.

Die junge Patientin hatte sich für den Austausch von Edelmetallkronen gegen Zirkon-Oxid-Vollkeramikkronen und Implantate für den linken seitlichen Schneidezahn und den linken zweiten Vorbackenzahn im Oberkiefer entschieden.

Im seitlichen Zahnbereich dieses 46-jährigen Patienten, der mit dem Aussehen und mit der Kaufunktion seiner Zähne unzufrieden war, wurde mit Keramikfüllungen versorgt, der Frontzahnbereich mit Vollkeramik Kronen.

Einer 65-jährigen Patientin, die mit einem fehlerhaften Zahnersatz zu uns kam. Dieser Patientin wurde sofort ein festsitzender Zahnersatz auf Hilfsimplantaten eingesetzt. Nach der Einheilung der definitiven Implantate wurde der Ober- und Unterkiefer dauerhaft mit festsitzendem Zahnersatz versehen.

Der 45-jährige Patient hat sich vorgenommen, die ästhetisch unvollkommenen metallkeramischen Kronen herkömmlicher Art auszutauschen, auf Vollkeramik-Kronen aktuellsten Art ohne Metallkern.